Freitag, 22. Februar 2013

China here we come!


FÜNF IN…
Wir sind zwei Erwachsene mit 3 Kindern. Leben in Norddeutschland. Sind vor 2 Jahren aus Iran zurückgekehrt, wo wir 3 Jahre gelebt haben, zu unserer eigenen Überraschung sogar so gerne, dass wir länger bleiben wollten. Unsere Älteste Martje ist fast 14, die Zwillingsgeschwister Solveigh und Jan Ingmar werden im Sommer 11 Jahre alt. Steffi und ich sind schon älter.
In Iran war Steffi als Grundschulleiterin angestellt, die Zeit war sehr arbeitsam, aber durch die vielen Feiertage des Islam hatten wir auch viel Zeit zum Reisen. Siehe HIER
Zurück in Deutschland wurde uns unsere Heimat nicht wieder so heimisch wie wir glaubten. Jan Ingmar verband gar den Begriff Ödestan mit Good Old Germany.
Steffi hat sich als ADLK auf eine Grundschulleiterstelle beworben. In Alicante. Daraus wurde nichts, denn die Bewerbung war initiativ und sie hatten keine freien Stellen. Dann fand sie eine Ausschreibung für Shanghai und eine für Peking. Einen Tag, bevor wir in den Herbstferien nach Spanien aufbrachen, war für die dortige Schule die Grundschulleitung annonciert. Also schnell noch eine Bewerbung losgeschickt und weiter Sachen gepackt.
Unterwegs kam die Antwort. “Gerne laden wir Sie am 15.10. 2012 in die Deutsche Schule für ein Bewerbungsgespräch ein.”
Die Schulleiterin ließ Steffi erst eine halbe Stunde warten und redete dann wiederkehrend von der vielen Arbeit, die in Barcelona zu tun sei und dass viele ja doch nur wegen des schönen Wetters und der vielen Freizeitmöglichkeiten her wollten.
Da passte die Chemie einfach nicht, so dass Steffi sich die Zusammenarbeit mit ihr nicht vorstellen konnte.
Barcelona ist eine tolle Stadt, wenn man als Tourist kommt, aber als Stadt zum Leben ist sie einfach zu teuer.
Also verwarfen wir den Gedanken an Spanien schweren Herzens.
Vorher war bereits eine Bitte aus Peking gekommen. Ob Steffi sich mit der derzeitigen Grundschulleiterin per Skype mal unterhalten könne.
Also belegten wir einen Raum im Restaurant, kauften uns Onlinezeit im Campingplatznetzwerk und Steffi redete eine halbe Stunde mit ihr.

Darauf folgte eine Einladung nach Berlin, um die Schulleiterin zum Bewerbungsgespräch zu treffen. Das lief so gut, dass ein paar Tage später eine eMail mir der Frage kam, ob sie sich zum Bewerbungsgespräch mit dem Schulvorstand nach Peking aufmachen könne.